Archive for Author Andrea Wittmann

image_pdfimage_print

„Supperiör“- Suppe und Design in St. Pölten, Marktgasse 3

IMG_2832 IMG_2833

Ein paar Mal pro Jahr fahre ich beruflich nach St. Pölten (Fortbildung, Tagung). Erfahrungsgemäß gibt es aber bei solchen Veranstaltungen wohl meist vegatrische aber äußerst selten vegane Alternativen. Das hieß bis jetzt dann immer: Lunchpaket mitnehmen. Aber nun ist alles anders:

Supperiör hat seine Pforten geöffnet! Das Supperiör verbindet Bio-Suppenküche (immer mindestens ein veganes Gericht!!!) mit österreichischem Möbel- und Produktdesign. (www.suppendesign.at). Gegessen wird direkt vor Ort  oder man nimmt sich die Suppe im umweltfreundlichen Pfandglas mit. Und wenn einem der Sessel, auf dem man beim Suppeessen gesessen hat gefällt, dann kann man ihn auch gleich käuflich erwerben und mitnehmen 🙂

Ich habe letztens eine Erbsen-Mandelsuppe gegessen und einen gespritzten Karotten-Apfelsaft  dazu getrunken. Super ist, dass das Supperiör Mittagspausen-tauglich ist, das heißt, man verliert kaum Zeit bei der Essensausgabe: Man bestellt sein Essen und bekommt es sogleich in die Hand gedrückt oder an den Tisch gebracht;  und eine Scheibe Brot ist gratis.

Fazit: Äußerst empfehlenswert!!!

Curry mit Nussreis

Curry mit Nussreis

Eine Zwiebel, eine Knoblauchzehe und ein kleines Stück Ingwer, schnippeln und in wenig Fett anrösten. In der Zwischenzeit Gemüse (eine Karotte, eine Petersilwurzel, eine Pastinake und einige kleine Mairüben) putzen, in Würfel schneiden und in der Pfanne mitrösten, bevor mit Curry (süß oder scharf) gewürzt und mit ca 250 ml Wasser aufgegossen wird. Die Garzeit beträgt ca 10-15 Minuten auf kleiner Flamme. Abschließend wird noch gesalzen und eventuell mit Sojacuisine verfeinert.

In der Zwischenzeit den Reis – diesmal parboiled – trocken anrösten und mit der 1,5 fachen Menge Wasser aufgießen, Salz und einer Handvoll Nüsse hinzufügen und ca 15 Minuten köcheln lassen.

Apfel-Bohnen-Strudel

Apfel-Bohnenstrudel

Meine Oma hat die besten Strudel gebacken. So richtige, meine ich: Selber Strudelteig gemacht, ihn so weit ausgezogen, dass ein halbes Leintuch („Strudeltuch“) damit bedeckt war und ihn mit leckeren Dingen gefüllt. Zwei  Klassiker waren Apfelstrudel und Bohnenstrudel. Beide (leicht variierten) Rezepte sind in diesem Blog bereits gepostet worden. ABER – und jetzt kommt’s – einen Strudel hat sie dann mit Apfel UND Bohnen-Fülle gemischt. Köstlich! Lasst euch überraschen!

Für 2 Strudel (eine Packung Fertig-Dinkel-Strudelteig) 4 Äpfel schälen und klein schneiden, mit einem Löffel Rohrohrzucker, Zimt und gemahlenen Nüssen oder Mandeln (ca eine halbe Tasse; darf aber auch mehr sein) vermischen und dann eine große (800ml) Dose  Bohnen (abgetropft und gespült) dazugeben und mit Piment (Neugewürz) abschmecken.

Diese gut vermischte Masse in die Strudelblätter füllen und bei ca 190 Grad eine halbe Stunde lang backen.

Pikante Reispfanne

Pikante Reispfanne

Dieses Gericht habe ich in Erinnerung an ein klassisches Reisfleisch, wie ich es aus meiner Kindheit kannte, variiert:

Eine kleine Zwiebel schnippeln und in wenig Fett anbraten, zwei Hand voll geschnittenes Gemüse (Karotte, Sellerie, Paprika) hinzufügen und noch mitbraten lassen, bevor 3-4 Teelöffel Paprikapulver darüber gestäubt und kurz mitgeröstet werden. (Achtung! Nicht zu lange, sonst wird das Paprikapulver bitter). Eine Tasse (Kaffehäferl/250ml) Naturreis dazugeben, mit 2 Tassen Wasser aufgießen und mit etwas Salz 45-50 Minuten zugedeckt leicht köcheln lassen.

Serviert haben wir den pikanten Reis mit buntem Salat aus Kirschtomaten, Paprika, Mais, Bohnen und Gurke (was man im Kühlschrank eben findet) mit Balsamicoessig und Kernöl.

Haferflockenporridge

Haferflockenporridge

Für den Haferflockenporridge haben wir eine Tasse (Kaffeehäferl/250ml) Haferflocken und eine Hand voll gehackter Nüsse in einer Pfanne ohne Fett angeröstet und dann mit der doppelten enge Wasser aufgegossen. Während die Flocken köcheln haben wir Obst (Birne, Apfel) und Trockenobst (Datteln, Rosinen) geschnitten und dann mit einem Löffel Rohrohrzucker, einer Prise Zimt und Kardamom hinzugefügt. Ein Schuss Reismilch und Sojacuisine verfeinern den Brei, müssen aber nicht unbedingt sein.

Beim Anrichten kann man noch variieren: eine Schüssel ist mit Bananen, Kokosrasepel und Sesam, die andere mit Banane, Rosinen und Sesam.

Pasta mit Gemüse-Tomatensoße

Pasta mit Gemüse-Tomatensoße

Pasta mit Gemüse-Tomatensoße

Für die Soße Karotten, Sellerie, Pastinaken und etwas Zwiebel putzen und in der Küchenmaschine sehr klein hacken, danach in etwas Öl anbraten, mit Wasser aufgießen und dünsten lassen. Für die schnelle Variante nach ca 10 Minuten ein Glas fertiger Tomatensoße (mit Kräuter oder scharf – auf jeden Fall aber pflanzlich) hinzufügen, nachwürzen (Salz) und noch einmal 5 Minuten köcheln lassen.

Die Variante für nicht so Eilige: anstatt der fertigen Tomatensoße mit einer flasche (Packerl) passierten Tomaten aufgießen, eine Spur Zucker, Salz, Oregano und Pfeffer hinzufügen und köcheln lassen. Das dürfen durchaus 20 Minuten sein oder länger.

Wir haben uns für Vollkornpasta entscheiden, diese gekocht und mit der fertigen Soße und einem grünen Salat mit Kernöl und Balsamicoessig serviert.

Hirseauflauf mit Mandeln

Hirseauflauf

Eine Tasse Hirse warm waschen, bis das Waschwasser nicht mehr trüb ist, in einem Topf ohne Fett kurz anrösten, mit der 1,5 bis 2-fachen Menge Wasser und einer Prise Salz aufgießen, aufkochen lassen und ca 10-20 Minuten auf kleiner Flamme durchziehen und quellen lassen.

In der Zwischenzeit nach Belieben ca 500g Obst (Apfel, Birne,…) zerkleinern. Wenn die Hirse gar ist, mit dem Obst, ca 50-100g Mandelblättchen, nach Belieben Zucker (eventuell Rosinen oder anderen Trockenfrüchten) und Zimt oder Kardamom vermischen und in eine gefettete und mit Bröseln besäubte Form füllen. Um das Ganze ein wenig zu binden, haben wir es mit einem Gemisch aus einer Tasse Sojamilch und einem halben Packerl Puddingpulver (gut verrührt!; alternativ kann man auch Stärkemehl verwenden) übergossen und abschließend die Masse mit einer gut verrührten Paste aus Mandelmus, Sojamilch und Stärkemehl bestrichen und mit Mandelblättchen getoppt. Das lässt den Auflauf an der Oberfläche schon knusprig werden.

Krautstrudel und Apfelstrudel

Krautstrudel

Für eine Packung Fertigstrudelblätter (2×2 Blätter) haben wir 1 Weißkraut (750g) fein gehobelt (Krauthobel oder Küchenmaschine) und mit Salz und Kümmel durchgeknetet bevor wir es in die Blätter gefüllt haben: 2 Strudelblätter gegengleich übereinander legen (damit die Faltstellen an unterschiedlichen Stellen sind und der Strudel nicht einreißt) und Kraut über 2/3 der Strudelblätter verteilen, am Rand ca 2 cm Abstand lassen und über die Fülle schlagen. Dann kann man den Strudel von der vollen Seite her einrollen und auf ein Backblech (+ Backpapier) legen. Mit dem 2. Strudel ebenso verfahren und bei ca 180-190 Grad 30-45 Minuten backen. Mit Kräutersojajoghurt serviert schmeckt er hervorragend.

Ein Tipp:

Wenn man schon beim Strudeln ist, kann man gleich weiter machen und 2 Stück Apfelstrudel mit aufs Blech setzen:

Apfelstrudel

3-4 größere Äpfel schälen, klein schneiden und mit 2 Esslöffel Bröseln und 2 Esslöffeln Mandeln (oder Nüsse) vermischen. Eventuell mit Zimt und Rosinen verfeinern und wie oben in die Strudelblätter füllen und bei 180-190 Grad backen. Vor dem Servieren noch mit Staubzucker bestäuben und gut schmecken lassen!!!

Eintopf mit Kohlsprossen und Erpfi

Eintpf mit Kohlsprossen und Erpfi

Für die Eintopfbasis haben wir eine kleine Zwiebel und eine Zehe Knoblauch geschnippelt und in wenig Öl angeröstet, danach 1-2 Esslöffel Tomatenmark dazugerührt und einen Teelöffel Zucker (VORSICHT! Hitze reduzieren, damit nichts anbrennt und bitte immer rühren) und danach eine Karotten und  ein Stück Zeller (klein geschnitten) mit den Gewürzen (Majoran, etwas Kümmel, Pfeffer) zugefügt und mit Wasser aufgegossen. Diese Soßenbasis kann nun köcheln während das andere Gemüse vorbereitet wird. Wir haben Kohlsprossen und Erdäpfel genommen, jedes andere Gemüse tut es aber natürlich auch: Die Kohlsprossen putzen und am Strunk kreuzweise einschneiden – so werden sie schneller und gleichmäßiger gar, die Erpfis schälen und in kleine Würfel schneiden.

Wenn in der Soßenbasis das Gemüse weich ist, pürieren und mit den Kohlsprossen und den Erpfis köcheln lassen, bis alles durch ist. Wenn die Erpfis mehlig sind, ist ein Eindicken gar nicht mehr notwendig. Vor dem Servieren kann man noch frische Kräuter und natürlich etwas Salz und eventuell Sojacuisine dazu geben.

Coleslaw

Coleslaw

Diesen Salat habe ich in meiner Jugend bei meinen ersten Englandaufenthalten kennen und schätzen gelernt. Neuerdings macht ein amerikanischer Großkonzern Werbung für einen Burger mit Coleslaw und so habe ich mich wieder an dieses tolle Gericht erinnert und Lust darauf bekommen. Mit ein bisschen Internetrecherche und und wenig Fantasie ist diese Variation entstanden:

1 kleines Weißkraut (ca 750g) und eine Zwiebel  mit dem Krauthobel -falls vorhanden- reiben. Die Küchenmaschine leistet aber gewiss auch gute Dienste. (Ich muss gestehen, ich bin  meistens zu faul, um das Ding nach dem Gebrauch wieder zu zerlegen und zu säubern. Mein geliebter und gelobter „Kenwood Triblade“ mit allem Schnickschnack ist DAFÜR ausnahmsweise leider nicht geeignet). 1 kleine Karotte mit der Gemüsereibe (fein) reiben und alles mit 1 Teelöffel Salz gut vermischen und ein Weilchen DURCHKNETEN. Das Kneten ist wichtig, damit das Kraut weicher wird. Abschließend noch den Saft einer kleinen Zitrone, 1 Teelöffel Zucker, etwas Pfeffer und einen Becher Sojajoghurt druntermischen, gut verrühren und durchziehen lassen. Passt hervorragend zu allen pikanten Gerichten. Mahlzeit!

« Older Entries Recent Entries »