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Fix-Einbrenn

Fixeinbrenn

Also: Wir nehmen Rapsöl (oder das Öl deiner Wahl), erhitzen es in der Pfanne und geben dann den kleingehackten Knoblauch dazu, bis er anfängt, Farbe zu bekommen. Dann fügen wir so viel (Dinkel-Vollkorn-) Mehl hinzu, dass die Masse beim Umrühren noch verrinnt. Das Ganze lassen wir dann unter ständigem Rühren solange am Herd stehen, bis auch das Mehl sich zu bräunen beginnt. Das ist dann der Moment, wo die Pfanne von der Hitzequelle weg muss. Aber Achtung, selbst dann noch rühren, weil der Pfannengrund nicht so schnell auskühlt und die ganze Einbrenn immer noch anbrennen könnte! (Und wer bitte will schon anbrennte Einbrenn?!?)

Einbrenn

So sollte das dann ausschauen. In ein Glas gefüllt und in den Kühlschrank gestellt hält sich die Einbrenn sehr lange und ist immer griffbereit zum Eindicken von Eintöfen oder Suppen.

Einbrenn

Hirsefrühstück

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Gekochte Frühstücke haben es wirklich in sich. Wir sind über die „Ernährung nach den 5 Elementen“ (sehr empfehlenswert: Barbara Temelies gleichnamiges Buch) dazu gekommen und haben bis heute noch keine bessere Frühstücksvariante gefunden.  Eine warme Mahlzeit morgens tut dem Körper einfach gut und nährt und sättigt ihn für Stunden. Da aber die Zubereitung etwas Zeit in Anspruch nimmt, ist es ratsam, bereits am Abend einen Teil der Kocherei zu erledigen. (Wir kochen übrigens auch für den übernächsten Tag die Hirse vor.)

Am Vorabend eine Tasse Hirse waschen (warmes Wasser bitte) und trocken in der Pfanne anrösten. Wenig Salz hinzufügen und mit der knapp doppelten Menge Wasser aufgießen, aufkochen lassen und ca 20 Minuten bei geringer Temperatur ziehen lassen.

Morgens erhitzen wir die gekochte Hirse in einer Pfanne (optimalerweise in einer keramikbeschichteten) mit etwas Sojacuisine, sodass sie unten goldbraune Krusten bildet. In der Zwischenzeit Obst nach Belieben (Klassiker: Apfel, Birne, Banane) schnippeln und zur Hirse geben. Sehr gut passen auch Nüsse, Sesam und Trockenfrüchte. Auch Kokosraspel schmecken gut dazu. Eurer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ein Löfferl Zucker darf bei mir auch nicht fehlen, aber das ist Geschmackssache.

Für kalte Wintermorgen bietet sich an, das Obst seperat zu dünsten und im „Kompott“ sozusagen die Hirse zu erwärmen. Zimtstange und Gewürznelken runden dieses Gericht vorzüglich ab.

Viel Spass beim Experimentieren!

Polentataler mit Paradeissoße

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Soeben ausprobiert! Einfach großartig!

Also: 1 Tasse Wasser mit Salz zum Kochen bringen, mit dem elektrischen Gemüsehäcksler Karotten, Zeller und Zellergrün zerkleinern (1 mittlere Karotte, 1 Scheibchen Zeller, etwas Zellergrün), zum Wasser geben, kurz mitkochen lassen und dann eine Tasse Polenta ins siedende Wasser geben. Das ganze läßt man aufkochen und dann einige Minuten mit geschlossenem Deckel ziehen (Platte ausschalten). Wenn die Masse angezogen hat, auf ein Backpapier mit dem Löffel Häufchen klatschen und zu Laibchen ausstreichen. Eventuell mit (wenig) Öl einpinseln und im Herd backen. Bei 210 Grad werden sie dann schön knusprig.

Für die Paradeissoße eine Falsche Bio-Tomatenpulpa öffnen (oder ein Packerl passierte Tomaten) und mit einem Löffel Zucker heiß machen. Wer will kann noch mit Oregano und dgl. nachwürzen, ist aber eigentlich  nicht notwendig.

Das alles geht total schnell!!! und schmeckt einfach super. Wer es gerne fett hat, kann die Laibchen auch in er Pfanne braten, dazu braucht es aber viel mehr Öl, und wer will das schon? 😉 Denn bedenkt immer: Das Fett, das wir essen, ist das Fett das wir dann am Körper tragen („The fat you eat is the fat you wear.“, Dr. John Mc Dougall)

 

Reis mit scharf

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Voll easy und voll schnell!!!

Die wichtigsten Zutaten sind (Basmati) Reis und Pfefferoni. Pfefferoni schneiden und in wenig Fett anbraten. Danach den gewaschenen Reis mit Salz dazugeben, mit der knapp doppelten Menge Wasser aufgießen und ca 15 Minuten dünsten lassen. Wir haben noch ein paar Karotten und Zellergrün dazugegeben. Mit Salat oder Sojajoghurtsoße servieren und fertig!

Gebackener Zeller

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Wenn man – so wie wir- in der Zeller-Fülle lebt (derzeit gibt es in jedem Biokistl ein paar Sellerieknollen), kann man ihn durchaus auch einmal als Hauptgericht und nicht immer nur als schmackhaftes Beiwerk zubereiten.

Zeller schälen und im Wurzelbereich von Erden befreien. Es ist ratsam, den Zeller vor dem Panieren und Backen zu kochen, weil es die Backzeit verkürzt. Also: Zeller in ca 1cm dicke Scheiben schneiden und kurz überkochen. Danach salzen und panieren. Für die Panade haben wir Mehl mit etwas Stärkemehl und Wasser verrührt (+Salz). Die Konsistenz sollte Dickflüssig wie ein Palatschinkenteig sein. Durch dieses Gemisch zieht man nun die Zellerscheiben. Danach legt man sie in ein Schüsserl mit Semmelbröseln und rückt diese an. In einer Pfanne Öl heiß machen und die Scheiben darin ausbacken. danach gut in Küchenkrepp abtropfen lassen und mit Beilagen nach Belieben (wir hatten Erpfisalat und Bohnen) servieren.

Linsen mit Rote Rüben Salat

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Linsen waschen und abtropfen lassen (wenn es keine roten sind, bitte vorher einige Stunden einweichen). Eine Zwiebel schneiden und in wenig Fett anrösten, Gewürze (Kreuzkümmel, Koriander, Gelbwurz, etwas Zimtstange) Knoblauch und frischen Ingwer dazugeben und mitrösten. Dann Linsen hinzufügen und mit doppelter Menge Wasser aufgießen. Auch Tomaten (Dose, Flasche, frisch) machen sich gut. Das ganze köcheln lassen, bis die Linsen weich sind. Bei roten dauert das ca 10-15 Minuten.  Gesalzen wird am Schluss. Wer nicht so viele Gewürze daheim hat oder wem das zu viele Gewürzhandgriffe sind, der kann auch auf Gewürzmischungen ausweichen, z.B. von Sonnentor:

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Für den Rote Rüben Salat die Rüben waschen und kochen (Kochzeit wie Kartoffeln), dann schälen, schneiden und mit Salz, Zucker, Kümmel und Essig marinieren. Dieses Rezepz gibt es übrigens bereits ausführlich im Blog beschrieben.

Grundrezept Kuchen

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300g Dinkelvollkornmehl, 100g Rohrohrzucker, 1 Pkg Weinsteinbackpulver, 1 Prise Salz, nach Belieben auch Vanillezucker und  1-3 Teelöffel Kakao mit einem Schneebesen verrühren. 200 ml Sojamilch, 200 ml Wasser und 70-100 ml Rapsöl mit den trockenen Bestandteilen vermischen. Die Masse in eine Backform geben. (Wir haben eine Darth Vader Backform mit Öl eingepinselt und mit Semmelbröseln gestaubt. Silikonformen sind allerdings auch sehr praktisch, weil man sie nur mit Wasser auszuspülen braucht. Tortenformen aus Blech oder Kastenformen kann man gut mit Backpapier auslegen.) Gebacken wird bei 220 Grad. Fertig ist der Kuchen, wenn beim Einstechen mit einer Gabel (Stricknadel) nichts mehr kleben bleibt, d.h. zwischen 15 und 30 Minuten – abhängig von der Backform.

Dieser Kuchen ist sehr gut variierbar. Man kann gemahlene oder gehackte Nüsse druntermischen oder Schokostückchen. Man kann ihn nach dem Backen durchschneiden und mit Marmelade füllen und/oder mit Schokoguss (vegane Butter und Kochschokolade erhitzen – am besten 1 Minute in der Mikrowelle) überziehen. Lecker ist auch, wenn man den Kuchen nach dem Backen mit etwas Rum einpinselt. Der Alkohol verdampft auf dem heißen Kuchen, der Geschmack bleibt.

Grüne Soße mit Erpfipüree

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Mangold (oder Spinat oder etwas anderes Grünes) waschen, in 1 cm breite Streifen schneiden und in einem Topf mit einer Zehe Knoblauch (oder mehr) ohne Fett andünsten.  Mit Wasser aufgießen und ca 5-10 min köcheln lassen. Pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und eindicken: Die leichte und faule Variente ist Kartoffelüreepulver, das langsam untergerührt wird. ACHTUNG: NUR BIO-KARTOFFELPÜREEPULVER nehmen, weil das frei von unerwünschten Zusätzen ist. Die gehaltvollere Variante ist eine „Einbrenn“. Für die Einbrenn läßt man in einer Pfanne Öl heiß werden (wir verwenden Rapsöl), dazu kommt klein gehackter Knoblauch. Wenn dieser sich zu färben beginnt, kommt das (Dinkel-Vollkorn-) Mehl dazu. Solange rühren, bis das Mehl hellbraun ist, Pfanne vom Herd nehmen und in ein sauberes Glas füllen. Vorsicht, SEHR HEIß! Im Kühlschrank hält diese Einbrenn locker ein paar Wochen.

Erpfipüree: Mehlige Erdäpfel schälen, in Würfel schneiden und kochen. Nach dem Kochen abgießen (etwas vom Kochwasser aufheben, um Püree nachher zu strecken), salzen, mit Muskatnuss verfeinern und zerstampfen. Wer mag, kann vegane Butter, Sojamilch oder Sojarahm dazugeben. Etwas vom Kochwasser tut es aber auch. Geröstete Zwiebeln passen übrigens hervorragend ins Püree. zum Aufmotzen kann man vegane Würstel oder Räuchertofu verwenden.

 

Rote Rüben Salat

 

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Rote Rüben waschen und ungeschält kochen. die Kochzeit ist ungefähr gleich lang wie bei Erdäpfeln, dh. im Druckkochtopf 10-15 Minuten. Nach dem Kochen schälen (geht ganz leicht und wenn die Finger rot werden – keine Sorge, die Farbe läßt sich leicht abwaschen) und in dünne Scheiben schneiden (oder Würfel). Mariniert habe ich sie mit Zucker, Salz, Kümmel und Apfelessig. In ein Gurkenglas gepackt mit Deckel halten sie noch ein paar Tage im Kühlschrank.

Krautsuppe

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Eine Zwiebel in wenig Fett anrösten, Weißkraut (ein kleiner Kopf) nudelig schneiden und mit etwas Suppengrün (Karotte, Zeller usw.) hinzufügen. Aufgegossen wird mit Tomatensoße (500ml Flasche) und Wasser nach Belieben. Mit Kümmel, Knoblauch, Salz, Pfeffer und eventuell Pfefferoni würzen und köcheln lassen, bis das Kraut weich ist.

Nach dem Anrichten am Teller kann man die Suppe noch mit einem Spritzer Soja Cuisine oder einem Löffel Sojarahm verfeinern.

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