Pizza

Pizza

 

500g Dinkelvollkornmehl

1 gute Prise Salz

1Teelöffel Zucker

1 Pkg. Trockenhefe

Oregano nach Geschmack verrühren und

300ml lauwarmes Wasser dazugeben, zu einem Teig kneten und an einem warmen Platz rasten und gehen lassen. Im Normalfall reichen 30 Minuten aus.

 

Den Teig auf einem Blech und Backpapier ausrollen, mit fertiger Tomatensoße (Glas) bestreichen, Maiskörner, Pfefferoni, Paprikastreifen, Oliven, Zwiebeln usw. darauf verteilen und mit Oregano und  2-3 Scheiben Wilmersburger veganem Käse (z.B.Cheddar Style), der in kleine Streifen geschnitten worden ist, bestreuen. Im Backrohr bei  200 Grad ungefähr 10-15 Minuten backen und danach z.B. mit selbst gezogenem Sprossen-Mix vor dem Servieren verfeinern.




Apfelschlangel

Apfelschlangel

Ein geniales Mürbteigrezept! (Teig aus dem Buch „Vegan, regional, saisonal“ von Lisa Pfleger):

 

2 Tassen Dinkelvollkornmehl + eine

Prise SALZ

2 TL Backpulver

1Tasse Zucker (Staubzucker oder feiner Rohrohrzucker) vermischen, dann

1/2 Tasse Wasser

1/2 Tasse Öl hinzufügen, IN EINER SCHÜSSEL verkneten und im Kühlschrank etwas rasten lassen.

 

2/3 des Teiges auf einem Backpapier ausrollen, mit Apfelmus bestreichen (wenn vorhanden) und mit fein geschnittenen Apfelspalten dachziegelartig belegen. Den Rest des Teiges entweder in dünne Würste formen und gitterartig darüber legen oder einfach nur darüber krümeln. Gebacken haben wir den Kuchen bei 190 Grad für ca 25 Minuten.

 

 




Klare Gemüsesuppe

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Das ist eine herrliche Zwischenmahlzeit für die kalte Jahreszeit:

Eine kleine Zwiebel schälen und schneiden (eventuell auch eine Zehe Knoblauch) und in wenig Öl anrösten. Währenddessen Wurzelgemüse  (Karotten, Sellerie, Petersilwurzel, Pastinaken) putzen und (mit der Küchenmaschine) zerkleinern. Wenn die Zwiebel goldgelb ist, das Gemüse dazugeben, kurz mitrösten lassen und mit Wasser aufgießen. Gewürzt wird mit etwas Pfeffer und eventuell einem Lorbeerblatt. Das Ganze kann man nun durchaus 20-30 Minuten leicht köcheln lassen. Zuletzt gibt man dann noch nach Belieben Vollkornsuppennudeln dazu und läßt sie kurz mitgaren (brauchen nicht lange – ca 2-3 Minuten). Nun noch salzen und mit Schnittlauch oder Petersilie bestreuen. Mahlzeit!




Bohnen in Tomatensoße

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Die am Vorabend (oder einige Stunden vorher) eingeweichten Bohnen (im Bild: weiß +  klein) abgießen und mit frischem Wasser im Druckkochtopf ca 25 Minuten kochen (größere Bohnen brauchen 30-35 Minuten).

Währenddessen eine kleine Zwiebel  (und eventuell 1-2 Zehen Knoblauch) in wenig Öl anrösten und danach nach Belieben (mit der Küchenmaschine) fein geschnippelte Karotten und Sellerie dazugeben und kurz mitrösten lassen. Danach mit passierten Tomaten (500ml) aufgießen, mit etwas Zucker, Salz, Oregano und Thymian würzen und köcheln lassen, bis die Bohnen gar sind.

Zuletzt Bohnen abgießen, mit der Tomatensoße vermischen und noch etwas durchziehen lassen.

 

(Tipp für Eilige:

Ein Glas fertige Tomatensoße (mit Kräutern oder Chillie) erwärmen und dann eine große Dose weißer Bohnen abgießen,  mit Wasser abspülen und hinzufügen – durchköcheln lassen und aufessen!)




Chinakohl

Chinakohl

Für den Chinakohl eine mittlere Karotte, ein Stück Sellerie, 1 Zehe Knoblauch und wenn vorhanden ein Stück Petersilwurzel und Pastinake putzen, im Mixer sehr klein hacken und in wenig Öl anrösten. In der Zwischenzeit den Chinakohl vorbereiten, in schmale Streifen schneiden, zum gerösteten Karottengemüse geben und mit Wasser aufgießen. Das ganze ca 10-15 Minuten köcheln lassen und mit dem Pürierstab zerkleinern. Abschließend noch mit Salz und Pfeffer würzen und eventuell – wenn es zu dünnflüssig ist – mit Biokartoffelpüreepulver oder einer selbstgemachten (Fix-) Einbrenn eindicken.

Wir haben Brot und vegane Bratvurst dazu gegessen.




Obstkuchen

Obstkuchen

Für den Obstkuchen

 

300g Dinkelvollkornmehl

1 Prise Salz

1 Pkg. Weinsteinbackpulver

100-150g Rohrohrzucker und eventuell

Vanillezucker verrühren und dann

400ml Wasser und

50-100ml Rapsöl hinzufügen, gut verrühren, in eine Form gießen (große Tortenform für niedrigen Kuchen) und mit

Früchten belegen.

Bei ca 200 Grad backen und danach eventuell mit Zucker bestreuen (bei saurem Obst).

 

TIPP: Wenn man statt dem Vollkorn weißes Mehl nimmt, unbedingt eine Prise Kurkuma dazugeben, dann wird der Teig schön gelb!

 

 




Wurzeleintopf

Wurzeleintopf

Passend für die kalte Jahreszeit ein wärmendes Gericht mit Lagergemüse:

Eine Zwiebel schneiden und in wenig Fett anrösten. Wurzelgemüse nach Belieben (Karotten, Pastinaken, Petersilwurzeln, Zeller, gelbe Rüben) waschen, putzen und schneiden: Wurzeln in Scheiben, Zeller in kleine Würfel. Das Gemüse zur angerösteten Zwiebel geben, kurz erhitzen und dann mit Wasser aufgießen. Nach Lust und Laune Erdäpfel schälen (bei bio: nicht notwendig) und vierteln und in den Topf geben. Gewürzt wird mit (viel) Thymian, Salz und Pfeffer. Im Druckkochtopf braucht das Gericht 5-10 Minuten, bis es fertig ist, ohne Druck ca. 20 Minuten.

 




Chili

Chillie

Dieses köstliche Eintopfgericht braucht etwas Vorausblick: Bohnen bitte vorher über Nacht oder zumindeste einige Stunden einweichen, abseihen und das Einweichwasser wegschütten.

Zwiebel nach Geschmack schneiden und in wenig Fett anrösten und frischen gehacketen Knoblauch hinzufügen. Gemüse (immer passend : Karotte, Zeller, gelbe Rübe -Notfalls ein Suppengrün zerkleinern)  putzen und schnippeln und kürz mitrösten lassen. Danach die eingeweichten Bohnen ohne Einweichwasser dazugeben und mit Paradeissoße (Flasche oder Tetrapack)  und ausreichend Wasser (die Bohnen nehmen während des Kochens einiges an Flüssigkeit auf) aufgießen. Gewürzt haben wir mit Salz, Pfeffer und Chilischoten. Im Druckkochtopf ca 20 Minuten (ohne Druck ca eine Stunde) lang kochen lassen und wenn der Topf geöffnet werden kann, eine Dose Mais dazugeben und durchziehen lassen.




Melanie Joy: Why we love dogs, eat pigs and wear cows

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Melanie Joy war am Freitag, 26.9.2014 in der Wiener Urania und hat ihren Vortrag „Why we love dogs, eat pigs and wear cows“ gehalten.

Für alle, die das gleichnamige Buch (gibts auch auf deutsch) nicht kennen: Melanie Joy hat es sich als Psychologieprofessorin in den vereinigten Staaten zur Aufgabe gemacht, zu ergründen, wie es sein kann und welche Mechanismen wirken, dass wir durch unseren Fleischkonsum so blind werden für das Leid der Tiere.

Sie hat in ihrer Arbeit entdeckt, dass wir alle zu tiefem Mitgefühl für andere Wesen fähig sind und es uns letztendlich widerstrebt, wenn andere für uns leiden müssen. Genau aus diesem Grund war und ist es notwendig, dass Menschen ein Glaubenssystem erlernen, das uns daran hindert, mit manchen Tierarten Mitgefühl zu haben, wenn sie für die Produktion von Fleisch leiden und sterben müssen. In unserem Kulturkreis sind das vor allem Schweine, Rinder, Hühner, Fische – alle Tiere eben, die bei uns als „essbar“ gelten.

Joy nennt das „Karnismus“, die Ideologie, die zum Fleisch (und Tierprodukte) Essen gehört wie der Vegetarismus zur Vermeidung des Fleischessens. Nur dass Karnismus in unserer Gesellschaft die dominante Ideologie ist und daher nicht bewußt gewählt, sondern erlernt wird, während Vegetarismus und Veganismus als bewußte Entscheidungen gewählt werden. Karnismus ist ein Unterfall des Speziesismus, ähnlich wie Antisemitismus ein Unterfall von Rassismus ist. Karnismus reduziert die als essbar geltenden Lebewesen zu Dingen; – dass es sich um fühlende Wesen handelt, wird systematisch ausgeblendet. Das funktioniert einerseits, indem Dinge verborgen werden (Massentierhaltung- niemand sieht die Tiere, Schlachthäuser – niemand sieht das Schlachten) und andererseits so , dass uns der Fleisch- und Milchkonsum als NORMAL, NATÜRLICH und NOTWENIG verkauft wird. Menschen, die dies in Frage stellen, gelten als unangenehm und radikal in ihren Ansichten.

Melanie Joy zeigt in ihrem Vortrag die Fakten auf ohne anzuklagen. Sie informiert uns und ermutigt uns, unseren Herzen zu folgen und unser Mitgefühl für Tiere auszuleben. Ihr Vortrag an der Urania soll in einigen Monaten von den Wiener Volkshochschulen veröffentlicht werden. In der Zwischenzeit gibt es auf Youtube dieses Video einer ähnlichen Version desselben Vortrags: http://youtu.be/pujzQq91b7I

Mehr über Melanie Joy und ihre Arbeit gibt es hier: http://carnism.org/

und demnächst in deutscher Sprache hier: http://www.karnismus-erkennen.de/portal

 




Gebackene Steinpilze

Gebackene Steinpilze

Die Steinpilze putzen, waschen und in ca 5 mm dünne Scheiben schneiden und salzen. Für die Panier haben wir Wasser mit (Dinkelvollkorn-) Mehl (relativ dicke Konsistenz) verrührt, die Pilzstücke darin eingetaucht  und  danach in Semmelbröseln gewendet und in Öl ausgebacken.

Dazu haben wir Erdäpfel- und grünen Salat gegessen.

Anmerkung: Wenn es keine Steinpilze gibt, kann man dieses Rezept genauso mit Champignons kochen!